Silvia Rieckmann und Marlon Kepper laufen
persönliche Bestzeiten über die 10km Distanz.



Moin moin,

meinen Glückwunsch an Silvia und Marlon, die ihre persönlichen Bestzeiten über die 10km einstellen konnten.
Silvia ist damit weiterhin mit Abstand die schnellste Frau in unseren Reihen in dieser Disziplin und Marlon der „Jüngling“ läuft uns sowieso allen davon.
Wenn er sich z. B. anhand eines Trainingsplans mal intensiv auf einen Wettkampf vorbereiten würde, trauen wir ihm auch eine Zeit von deutlich unter 40min zu.
Ich möchte bei dieser Gelegenheit auch mal lobend Manfred Becker aus dem Nordkamp erwähnen, der wie jedes Jahr beim Celler WASA-Lauf wieder erfolgreich seinen 15km Lauf absolviert hat und das mit mittlerweile 75 Jahren.

Hier kurz unsere Ergebnisse im Überblick:

Manfred Becker ...... 15km ... 01:46:11h

Marlon Kepper ....... 10km ... 00:43:10h
Markus Findekling ... 10km ... 00:47:48h
Silvia Rieckmann .... 10km ... 00:48:12h
Alexander Blaha ..... 10km ... 00:52:53h
Hans-J. Gratilow .... 10km ... 00:56:16h

Markus Findekling ... 5km ... 00:21:18h
Stefan Findekling ... 5km ... 00:25:25h
Jana Fingerhut .......5km ... 00:45:02h
Megan Oelker ........ 5km ... 00:45:03h


Laufender Gruß
Jens



(mk) Auch in diesem Jahr fand der Wasa-Lauf, am Sonntag den 13.03.2011, welcher durch die schöne Residenzstadt verläuft, statt. Es sollte der 29. am Stück sein, welcher bei idealem Frühlingswetter bei bis 12 Grad stattgefunden hat. Gerade deshalb sind auch in diesem Jahr 9.150 Sportler, aus 23 Nationen, an den Start gegangen.
Ob groß oder klein, 20 Kilometer, 2,5 Mini-Lauf bis hin zum Nordic Walking, bot sich für jeder Mann etwas an. Ebenso waren es mal wieder die zahlreichen Fans, Freunde, aber auch die Familien, welche sich unter die Zuschauer gemischt haben, um ihren Akteuren entgegen zu fiebern.
Bereits wie in den letzten Jahren, waren erneut Langliner Roadrunners bei diesem Event vertreten. Mit mir (Marlon Kepper) und Silvia Rieckmann durften lauffreudige Sportler dem Wasa-Lauf entgegen fiebern.
So kam es also, dass wir uns einige Runden vor dem Lauf, freudig einstimmen konnten. Es war einfach wundervoll bei Sonnenschein die Laufschuhe schnüren zu dürfen. Schließlich verging die Zeit schneller als erwartet und es war soweit, um 12.05 Uhr fiel endlich der Startschuss!
Ich fühlte mich von Anfang an top fit und hoch motiviert genug, um mit vollem Ehrgeiz das Ziel in die Hand zu nehmen, welches da drin lag, meine Laufzeit von 00:46:30 aus dem Vorjahr zu unterbieten. Die Strecke stimmte mich fröhlich auf einen sonnigen Tag ein, sodass die ersten Kilometer wie im Flug an mir vorbeiziehen sollten. Nach dem ich schließlich 3,5 Kilometer hinter mir gelassen hatte, schaute ich auf meine Uhr und konnte meinen Augen kaum trauen, denn alles sah danach aus, dass ich meine Laufzeit aus dem Vorjahr hätte unterbieten können.
Schließlich war der Körper auf Hochtouren und ich schleppte mich durchs Ziel, um meine Zwischenzeit zu erfahren. Plötzlich lief es mir eiskalt den Rücken herunter, als ich feststellen musste, dass ich zur Halbzeit bei 00:20:49 gelegen habe und mich somit zunächst um 1 ½ Minuten zum Vorjahr verbessern konnte. Was für ein Gefühl, irre!
Also schöpfte ich voller Eifer neue Kraft, um die letzten 5 Kilometer in Angriff zu nehmen. Es war gar nicht so einfach und ich musste echt die Zähne zusammenbeißen, denn es schien mir so, als wäre ich noch nie über die 10 Kilometer so schnell gewesen! Aber die passiven Langlinger Roadrunners, welche sich für dieses Jahr andere Ziele gesteckt haben, feuerten Silvia und mich immer wieder an. Deshalb hieß es KÄMPFEN! Die letzte Kurve überquerend erblickte ich schon meinen besten Freund, welcher mir zu jubelte und mir gar keine andere Wahl lies, wie so häufig in Wettkämpfen, einen Sprint einzulegen.
Also fasste ich mich zum letzten Mal vollen Mutes ans Herz und nahm mich eines Sprints an. Zu dem wurden meine Augen größer als ich das Ziel sehen konnte und noch größer, voller Begeisterung, als ich mit einer neuen persönlichen Bestzeit und einem neuen Rekord, der Langlinger Roadrunners über die 10 Kilometer, durch das Ziel laufen konnte.
Wahnsinn! Völlig aus dem Häuschen freute ich mich über meine Zeit von 00:43:10 und erwartete freudig Silvia, die nur wenige Minuten nach mir ins Ziel eingelaufen kam.
Dem nach lassen sich auch in diesem Jahr, für die Langlinger Roadrunners, positive Resonanzen aus dem Wasa-Lauf ziehen. Freuen tun wir uns über einen tollen 412. Platz in der Gesamtwertung von Silvia Rieckmann, sowie einen sehenswerten 21.Platz ihrer Altersklasse. Ich konnte durch meine schnelle Zeit den 152. Platz in der Gesamtwertung belegen, in meiner Altersklasse habe ich den 19. Platz erreicht und konnte mich auch hier zum Vorjahr um 6 Plätze verbessern.

Nach einem so tollen Saisonauftakt  freuen wir uns auf die kommenden Wettkämpfe, die wir gemeinsam mit den anderen Langlinger Roadrunnern erfolgreich meistern dürfen. Auf die Roadrunners warten noch viele attraktive Wettkämpfe, wie beispielsweise der Hannover-Halbmarathon, der Hamburg- und Berlin-Marathon bis hin zum Wolfsburg-Halbmarathon gegen Ende der Saison.

Ich wünsche allen Läufern eine erfolgreiche und verletzungsfreie Saison.

Marlon

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Aktualisiert (Sonntag, den 20. März 2011 um 12:36 Uhr)